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Video
Funkstrahlengegner
in Zeitlofs-Roßbach






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Das Wort zum Jahresende
von Markus Arlt

Mein Wort zum Jahresende richtet sich heute an die Zeitlofser Funkstrahlengegner.

Ich weiß, dass ihr Zeitlofser hier mitlest. Nicht umsonst erhielt ich ein "Dankesschreiben".

Ein tödlicher Unfall, der am 2. Weihnachtsfeiertag in Zeitlofs passierte, regte mich zum Nachdenken an...
Hier ist eine Frau, aufgrund von menschlichem oder technischem Versagen, ums Leben gekommen. So etwas passiert leider tagtäglich. Man liest Meldungen über Verkehrs- und Haushaltsunfälle - aber man liest keine Meldung mit der Todesart "Funkstrahlen".
Doch in Zeitlofs sollte dies in einem anderen Falle angeblich so passiert sein!?

Ich finde, es ist pietätslos Toten nachzusagen, sie wären durch Funkstrahlen umgekommen. Jeder Mensch hat seine eigene Lebensarten und Krankheiten. Das Ableben ereilt uns alle - irgendwann. Es ist schlicht asozial zu Behaupten, Funkstrahlen hätten einen Menschen getötet. Die revolutionäre Erfindung, die uns das Leben leben lässt - in Luxus und Bequemlichkeit. Im obigen Falle
wird der Grund gefunden. Im Falle des verstorbenen Nachbarn der Funkamateure gab es auch einen Grund - dieser hatte aber
definitiv nichts mit den Funkstrahlen zu tun. Wieso wird hier etwas in die Welt gesetzt, was garnicht stimmt?

Auch Ihr benutzt tagtäglich Funkstrahlen, ohne darüber nachzudenken. Ihr hört Radio, tut fernsehen oder telefoniert.
Möchtet Ihr Zeitlofser Funkstrahlengegner auf das Alles verzichten, um danach herauszufinden, dass man trotzdem stirbt?
Was geht in Euch vor?

In einer Verlustsituation versucht der Mensch die Gründe zu suchen...
"Warum? Wieso er? Wieso sie?" Das Hirn rattert.

Ein Sündenbock muss gesucht werden, damit die Gedanken sich ordnen können.
Doch meist handelt das Gehirn in solchen Phasen recht unüberlegt.
Da wird entweder der einfachste Weg eingeschlagen, oder irgendwelche
Verschwörungstheorien zusammengebastelt.
Glaubt man nun den Grund zu wissen, geht es Einem wohl besser!?
Doch was ist mit dem Umfeld? Mit den Mitmenschen?

Ich denke, jeder von uns hat schon mindestens einmal jemanden "verloren". Das gehört zum Leben dazu. Freude und Trauer.
Das ist aber Das, was das Leben auszeichnet. Freude teilt man mit der Familie und dem Umfeld. Warum dann nicht auch die Trauer?
Wieso setzt man sich hin und will einen Schuldigen finden, für einen Tod, der, aufgrund der gesundheitlichen Umständen, abzusehen war? Helfen tut das Niemandem. Nicht mal der eigenen Seele.
Natürlich hat man Fragen, die man beantwortet bekommen möchte. Aber der eigene Kopf kann das nicht.

Es gibt wirklich wichtigere Dinge im Leben, als sich irgendwelche Hirngespinnste in den
Sinn zu setzen, und andere Leute damit zu nerven. Erst recht zu Weihnachten.

Wenn jemand irgendwelche Stimmen hört, oder geistig nicht auf der Höhe ist,
kann man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Anstatt sich gegenseitig zu respektieren,
werden Plakate aufgestellt, die von Unkentniss über physikalische Gesetze zeugen.

Knapp 130 Jahre ist es her, als die Funkübertragung entdeckt wurde. In dieser Zeit wurden viele Menschen geboren und sind gestorben. Die statistische Lebenserwartung ist seither gestiegen.
Menschen leben länger als vor 130 Jahren. Dies ist nicht nur unserer Medizin, sondern auch den technischen Erfindungen zu verdanken. Gäbe es die Funktechnik nicht, wäre kein Rettungswagen innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort, könnte niemand Hilfe im Notfall rufen - könnten Krankheiten nicht durch die Radiologie festgestellt und womöglich geheilt werden.

Jemand der heutzutage gegen die wichtigste Erfindung der Menschheit, die uns in vielen Lebenslagen hilft und sogar heilt, vorgeht, darf meines Erachtens nach, nichts von dieser Erfindung mehr abbekommen!

Verbannt den Funk aus eurem Leben, ihr Zeitlofser Strahlengegner. Entfernt alles, was mit der Funktechnik zu tun hat.

Baut die Lebensmittel selbst an, denn der Laden, in dem ihr sie kauft, bestellt diese womöglich per Funktelefon und kontrolliert die Bestände per Funkbarcodescanner. Arztbesuche sind für euch gestrichen! Gebrochene Knochen oder Tumore müsst ihr selbst aussitzen. Verabredungen mit der Familie über Telefon, Handy oder Internet gibt es nicht mehr. Schreibt Briefe - ach 'ne, die Post ist ja auch vernetzt. Also schickt einen Boten. Autofahren? Braucht ihr auch nicht mehr. Den Tankstellenbesitzer erreichen ohne Funktechnik keine Spritpreise mehr - er wird sicherlich nicht unter Marktwert verkaufen. Die Tankstelle wird geschlossen sein. Setzt euch in die Kirche und schaltet dem Pfarrer das Funkmikrofon aus. Mal sehen, was ihr noch versteht. Liedernummern werden euch nicht mehr angezeigt. Die Tafeln funktionieren per Funk. Bestellt eure Zeitungen ab. Diese erhalten die Meldungen womöglich über das UMTS- oder 3G-Funk. Stellt den Strom ab, denn Versorgungsunternehmen nutzen die Funktechnik für Schaltungsaufgaben und Störungssuche.

Merkt ihr Zeitlofser Strahlengegner was? Was wäre das Leben ohne den Funk? Garnichts!

Ihr hättet im Leben nur halb soviel erreicht, wenn es diese Erfindung nicht gegeben hätte.

Wie wichtig Kommunikation in der heutigen Zeit ist, sollte Euch doch auch klar sein.
Vielleicht habt ihr persönlich nicht so viel Kommunikation zu anderen Leuten, aber unsere Infrastruktur, die EUCH am Leben hält, kommuniziert für EUCH
.
 
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