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▼ Tipps

Das WebSDR
auf der
Wasserkuppe




Deutschlands
höchstes WebSDR

mit 5 Bändern
inkslv. CB-Funk
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▼ Termine ▼



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▼ Ein 2m Amateurfunkrelais wurde auf der Wasserkuppe getestet▼
Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, startete um 10:00 Uhr MESZ ein 2m Amateurfunkrelais seinen Testbetrieb auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe. Gut 6 Stunden lang konnten Funkamateure im Empfangsgebiet das Relais auf Herz und Nieren testen. Gewählt wurde die Frequenz 145,6875 MHz, da diese Frequenz die ganzen Jahre für ein Relais auf dem nahegelegenen Kreuzberg in der bayrischen Rhön zugeteilt war, aber nicht benutzt wurde. Der Betreiber des Testrelais wollte herausfinden, ob es möglich wäre, diese Frequenz für ein 2m Relais auf der Wasserkuppe zu bekommen, doch vorher testete er, ob die Frequenz überhaupt in Betracht käme.

Im Vorfeld kommunizierte der Betreiber mit anderen Relaisbetreibern auf der Frequenz, die einem Test nicht im Wege standen.
So z.B. das Relais in der Nähe von Backnang DB0BAC, welches nur 160 km Luftlinie von der Wasserkuppe entfernt war.

Pünktlich um 10 Uhr wurde das bemannte Testrelais am 3. Oktober eingeschaltet und war gleich von Anfang an stark frequentiert. Eine Sonderstation aus Fulda machte sich das hinzugekommenen Relais zu Nutze und arbeitete dort viele Verbindungen mit einem Sonder-DOK ab.

Auch das Online-Rapport-Formular von Osthessenfunk wurde zahlreich besucht. Alleine 84 Online-Rapporte wurden aufgezeichnet. Darunter die Signalstärke des Relais, die Bedingungen der Nutzer und evtl. Bemerkungen. Schon bei 33% der Online-Teilnehmer war das Relais mit einer Signalstärke von über S9+ zu hören. (Siehe Statistik weiter unten)

Eine halbe Stunde nach dem Start des Tests bekam der Betreiber von der Wasserkuppe einen Anruf des anderen Relais in Backnang, dass viele Nutzer der Wasserkuppe das Relais DB0BAC auftasten würden und glockenklar verständlich wären, so als wenn Sie DB0BAC arbeiten wollten. Dies brachte die ernüchternde Erkentnis, dass das Testrelais auf dieser Frequenz keine Zukunft haben kann.
Ein herzliches Dankeschön zum Relaisbetreiber nach Backnang, der Nichts dagegen hatte, und wir den Testlauf bis 16 Uhr weiter führen konnten.

Bei den wenigen Relaiskanälen die uns Funkamateuren im 2m Band zur Verfügung stehen, zeigt sich keine weitere Chance auf, ein Relais auf 145 MHz auf der Wasserkuppe betreiben zu können.

Die Technik wurde heute, am 20. Oktober, wieder abgebaut.

Vielen Dank an Alle Test-Teilnehmer. Der Relaisbetreiber DG7FBS (Michael) und DO3MA (Markus von Osthessenfunk) hoffen, ihr hattet Spaß an diesem Tag mit dem Relais.


▼ Statistische Auswertung des Online-Rapport-Formulars▼

Wann wurde das Relais getestet?
(84 Antworten)



Mit welcher Signalstärke kam das Relais bei den Nutzern an?
(84 Antworten)

 
▼ Bilder ▼


Das Testrelais war in der ehemaligen Radarkuppel
auf der 956 Meter hohen Wasserkuppe untergebracht.
Die Radarkuppel selbst hat einen Durchmesser von
18,6 Metern und eine Höhe ab Sockel von 14,5 Metern. Die Außenhülle besteht aus Hartschaumplatten
die Windgeschwindigkeiten bis zu 190 km/h die Stunde aushält. Die Dämpfung beträgt weniger als 1,3 dB.


Das Testrelais wurde an den Standort des WebSDR in der Radarkuppel untergebracht. Im linken Schaltschrank sieht man im oberen Fach den Server des WebSDR und unten das Hytera-Relais. Rechts daneben stand die Frequenzweiche.


So sieht es aktuell in der Radarkuppel aus. Die linke Antenne ist eine X510, die für das Testrelais genutzt wurde und nun für das WebSDR arbeitet. Die mittlere Antenne ist ein selbstgebauter 5,50m endgespeister Draht an einem 1:9 UnUn und versorgt das WebSDR auf 80 und 40 Metern. Die Rechte Antenne ist eine Antron 99 und empfängt das 10 und 11 Meter Band.
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